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Ansprechpartner:

 

Dr. med. Matthias Löhle

 

Spezialambulanz für Bewegungsstörungen

 

Bewegungsstörungen zählen zu den häufigen neurologischen Erkrankungen, insbesondere auch des älteren Menschen. So geht man heute davon aus, dass im Alter von über 65 Jahren 1% der Bevölkerung unter der Parkinsonerkrankung und etwa 5% der Bevölkerung unter einem essentiellen Tremor, der häufigsten Form des Zitterns, leiden. Für die Betroffenen haben Bewegungsstörungen häufig dramatische Auswirkungen auf die Lebensqualität, die Aktivitäten des täglichen Lebens und die berufliche Leistungsfähigkeit.

 

Dank zahlreicher Fortschritte in der Pharmakotherapie wie auch in operativen Behandlungsmethoden in den letzten Jahrzehnten können wir heute bereits vielen Patienten mit Bewegungsstörungen helfen. Um Betroffenen die bestmögliche Therapie anbieten zu können, ist zunächst eine genaue diagnostische Zuordnung der Symptome unabdingbar. Im Falle von Parkinsonsyndromen ist es zum Beispiel wichtig, die Parkinsonkrankheit von anderen Krankheitsbildern abzugrenzen, welche eine andere Ursache haben und in der Regel nicht auf die medikamentöse Therapie ansprechen. Hierzu sind Expertenwissen und umfangreiche klinische Erfahrung notwendig, um Fehldiagnosen zu vermeiden und die richtige Therapie für den Patienten zu finden. Auch der Einsatz fortgeschrittener Therapieoptionen, wie z.B. der tiefen Hirnstimulation oder Behandlung mit Medikamentenpumpen, erfordern spezielle Expertise, um das Potential dieser Behandlungsformen wirklich auszuschöpfen.

 

Die Spezialambulanz für Bewegungsstörungen unserer Klinik soll als überregionaler Ansprechpartner in der Diagnostik und Therapie von Bewegungsstörungen in Mecklenburg-Vorpommern dienen und die ambulante Betreuung von Patienten durch niedergelassene Neurologen vor Ort beratend unterstützen. In enger Zusammenarbeit von Neurologen, Neurochirurgen und anderen Fachgebieten der Universitätsmedizin Rostock haben wir das Ziel, allen Patienten Zugang zu einer individuell maßgeschneiderte Therapie auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zukommen zu lassen.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Unser Angebot

 

·         Differentialdiagnose und Therapie von Bewegungsstörungen

 

·         Mitbetreuung von Parkinsonpatienten im Rahmen der persönlichen Ermächtigungssprechstunde ergänzend zur Behandlung beim ambulanten Neurologen (Oberarzt Dr. Löhle)

 

·         Beratung im Hinblick auf Therapieverfahren zur Behandlung fortgeschrittener Stadien der Parkinsonerkrankung (Tiefe Hirnstimulation, Apomorphin, Duodopa)

 

·         Indikationsprüfung zur tiefen Hirnstimulation bei geeigneten Patienten mit Bewegungsstörungen in Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie

 

·         Nachbetreuung von Patienten mit Hirnschrittmacher im Rahmen der Spezialsprechstunde für die tiefe Hirnstimulation

 

·         Spezialsprechstunde für Patienten mit der Huntington-Krankheit

 

·         Screening und Einschluss von Patienten in aktuelle klinische Studien (siehe unten)

 

 

 

Unser Team

 

Dr. med. Matthias Löhle

Oberarzt

Dr. med. René Reese

Facharzt

 

Stefanie Dörge

Assistenzärztin

Dr. med. Mareike Fauser

Assistenzärztin

Sylvia Röhrich

Parkinson-Nurse

 

 

Sprechzeiten

Dienstag      14:00-17:00 Uhr nach Vereinbarung (Spezialsprechstunde für tiefe Hirnstimulation)
Mittwoch    09:00-13:00 Uhr nach Vereinbarung 

Freitag         09:00-13:00 Uhr nach Vereinbarung

 

 

Neurologische Poliklinik der Universität Rostock

Gehlsheimer Str. 20

18147 Rostock

 

 

Terminvereinbarung

Telefon:          (0381) 494 5276

Fax:                (0381) 494 9798

e-mail:             poliklinik.neurologie{bei}med.uni-rostock.de

 

 

Aktuelle Studien

 

FAIR PARK II

 

Die FAIR PARK II Studie ist an Patienten im Alter von 18-80 Jahren gerichtet, die sich im Anfangsstadium der Parkinson-Erkrankung befinden und bislang noch keine Behandlung erhalten haben. Das Hauptziel dieser Studie ist es, den Effekt des Eisenchelators Deferipron auf die motorischen und nicht-motorischen Symptome, die Patienten auf Grund der Parkinson-Erkrankung erleiden und den Einfluss der Behandlung auf die fortschreitende Verschlechterung dieser Symptome über einen längeren Zeitraum, zu untersuchen. Nähere Informationen zur Studie finden sich hier.

 

 

Selbsthilfegruppen

Deutsche Parkinson Gesellschaft

 

Reinhardtstraße 27C

10117 Berlin

 

Tel:        033204 / 227 81

Fax:        030 / 531 437 939

E-Mail:     info{bei}parkinson-gesellschaft.de

Internet:  http://www.parkinson-gesellschaft.de

 

 

 

Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.

 

Moselstraße 31

41464 Neuss

Tel.:       02131 / 740 270

Fax:        02131 / 45 445

E-Mail:    bundesverband{bei}parkinson-mail.de

Internet: https://www.parkinson-vereinigung.de

 

 

 

Jung & Parkinson. Die Selbsthilfe e.V.

 

Prof.-Notton-Str. 11

66740 Saarlouis

Tel.:       01633 / 4524 98

E-Mail:     info{bei}jungundparkinson.de

Internet:  https://www.jung-und-parkinson.de

 

 

 

Deutsche PSP-Gesellschaft e.V.

 

Weingartenstraße 28 A

61231 Bad Nauheim

Tel.:       06032-9244000

Fax:        06032-9244009

E-Mail:     buero{bei}psp-gesellschaft.de

Internet:  https://www.psp-gesellschaft.de

 

 

 

Deutsche Dystonie Gesellschaft e.V.

 

Theodorstr. 41 P

22761 Hamburg

Tel.:       040 / 87 56 02

Fax:        040 / 87 08 28 04

E-Mail:     info{bei}dystonie.de

Internet:  https://www.dystonie.de

 

 

 

Deutsche Heredo-Ataxie Gesellschaft

 

Hofener Strasse 76

70372 Stuttgart

Tel.:       07 11 / 55 04 644

Fax:        07 11 / 84 96 628

E-Mail:    dhag{bei}ataxie.de

Internet: http://www.ataxie.de/

 

 

 

Deutsche Huntington-Hilfe e.V.

 

Falkstr. 73-77

47058 Duisburg

Tel.:       0203 / 22915

Fax:        0203 / 22925

E-Mail:     dhh{bei}dhh-ev.de

Internet:  http://www.dhh-ev.de