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ANIM 2016 (Arbeitstagung für Neurointensivmedizin 2016)

28.–30. Januar 2016 • Estrel Berlin

Wissenschaftliches Programm: www.anim.de/programm/wissenschaftliches-programm/

Universitätsmedizin Rostock organisiert federführend die ANIM 2016 in Berlin:

Rostocker Neurochirurgen und Neurologen der Universitätsmedizin Rostock organisieren die diesjährige interdisziplinäre Tagung ANIM -  die Arbeitstagung für Neurointensivmedizin- in Berlin. Dieser Kongress ist die jährliche Zusammenkunft der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI). Erwartet werden zu dem 3tägigen Kongress über 1500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland.

Der diesjährige Kongresspräsident Herr. Prof. Dr. med. Jürgen Piek, Direktor der Abteilung für Neurochirurgie, wird dabei unterstützt vom Tagungssekretär Dr. med. Christian Henker sowie den Mitorganisatoren Prof. Dr. med. Uwe Walter und PD Dr. med. Matthias Wittstock aus der Klinik und Poliklinik für Neurologie (Direktor: Prof. Dr. med. Alexander Storch). Prof. Walter ist Leiter der Stroke Unit. PD Wittstock leitet die neurologische Intensivstation. Beide bringen ihre klinischen und wissenschaftlichen Kernkompetenzen in die Programmgestaltung mit ein.

Unterstützt werden die Rostocker Neuromediziner von Dr. med. Gernot Rücker und Dr. med. Claudia Beltschany aus der Rostocker Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Direktorin: Prof. Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg), die den Teilnehmern des Kongresses im Rahmen praktischer Übungen die aktuellen Erkenntnisse zur Wiederbelebung und Sicherung der Atemfunktion vermitteln werden.

Der Kongress bietet ein umfassendes Update aktueller Fragestellungen aus Neurologie, Neurointensivmedizin und Neurochirurgie. Das wissenschaftliche Programm enthält wiederum zahlreiche spannende Inhalte, die erkenntnisreiche Diskussionen mit direktem praktischem Bezug haben. Einige Symposien werden in Kooperation mit fünf anderen neuromedizinischen Fachgesellschaften (u.a. Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie, Deutsche Schlaganfallgesellschaft) stattfinden. Schwerpunkte des Kongresses sind beispielsweise die neuen Leitlinien zur Hirntodbestimmung, die Zukunft der Schlaganfallversorgung, aktuelle Studien und die Besonderheiten der Neurointensivmedizin bei Kindern und alten Menschen. Der Problematik nosokomialer Infektionen wird  ein eigenes Symposium gewidmet. Eine weitere Fragestellung, die sich durch das gesamte Programm zieht, ist die, wie weit wir als Mediziner gehen wollen und müssen. Wo liegen die Grenzen unseres Könnens, und müssen wir diese in jedem Fall ausreizen? Wo liegen die Grenzen der Vertretbarkeit – medizinisch, ethisch und juristisch? Neben dem kollegialen Austausch wird im Präsidentensymposium unter Leitung von Prof. Piek und Prof. Storch ein Blick von außen auf die Neurointensivmedizin gerichtet: Wie sehen Nichtmediziner uns, wie werden wir in der Öffentlichkeit wahrgenommen?

Der Wichtigkeit der Aus- und Weiterbildung in den neurologischen und neurochirurgischen Fachbereichen wird ein Symposium dazu im Tagungsprogramm durchgeführt, in dem es u.a. um effizientere Maßnahmen in der Ausbildung und erste Erfahrungen mit der „Interdisziplinären Notaufnahme“ geht. Neben der ärztlichen Fortbildung ist auf der ANIM traditionell der Pflegebereich stets stark eingebunden. Es wird wieder ein breites Workshop-Angebot für Pflegekräfte und Therapeuten mit Tutorials, Pflegesitzungen und einen Neuro-Intensiv-Kompaktkurs geben.