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Neuroimmunologische Forschungsgruppe

Projekte

IBIT-MS:

Titel: Biomarker zur Therapiestratifizierung von MS Patienten im Schub

Sub-Projekt der Universitätsmedizin Rostock: Identifizierung von Biomarkern für die individuelle Therapie von MS Patienten im Krankheitsschub (IBIT-MS)

Förderer:  TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH, Schwerin. Mit Geldern aus dem Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE) aus dem Europäischen Strukturfond der Europäischen Union (Förderperiode 2014-2020)

Projektzeitraum: 28.09.2017– 30.09.2020

Projektpartner: Miltenyi Biotec; Universitätsmedizin Rostock, ZN/KN, Abt. Neuroimmunologie

Projektleiter Teilprojekt Universitätsmedizin: Prof. Dr. Uwe K. Zettl

Projektart: Drittmittelgefördert

Förderkennzeichen: TBI-V-1-270-VBW-095

Projektbeschreibung: Identifizierung von Biomarkern zur Optimierung der Behandlung eines Krankheitsschubs bei Multipler Sklerose

Hintergrund: In Deutschland sind ca. 200.000 Menschen von der Multiplen Sklerose (MS) betroffen. Die Therapiemöglichkeiten der MS führen bisher nicht zur Heilung sondern beschränken sich auf eine Verlangsamung der Krankheitsprogression. Unter allen bisher zugelassenen Therapien kommt es weiterhin zu Krankheitsschüben, die zu neurologischen Symptomen führen. Bei MS-Patienten, die sich in einen akuten Krankheitsschub befinden, wird als Standardtherapie hochdosiertes Methylprednisolon (ein GCS) i.v. über 3 – 5 Tage verabreicht. Bei einem Teil der Patienten (30 - 40 %) schlägt diese Eskalations-Pulstherapie (1 g/d bis 3 g/d) nicht an und es wird eine Plasmapherese (PA) oder Immunadsorption (IA) durchgeführt, die oftmals zu einer Verbesserung der Symptome führt. Die Eskalations-Pulstherapie führt bei GCS-Nonrespondern, bei denen nur die IA hilft, zu unnötigen Medikamenten-Nebenwirkungen und längeren Klinikaufenthalten. Mit einer Entscheidungshilfe, die es erlaubt, die GCS-Nonresponder schon frühestmöglich zu identifizieren, könnte den Patienten nicht nur schneller und gezielter, sondern auch ökonomischer geholfen werden.

Ziel des Vorhabens: Die Identifizierung von Biomarkern, die eine individuelle Vorhersage für den Nutzen der Glukocortikosteroid (GCS)-Therapie und der Apherese bei Patienten mit MS im akuten Schub ermöglichen.